Kleine Zeichen

Was denkt meine Katze unter dem Sofa? Erste Erfolge mit Tierkommunikation

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Ich liege mit einer Tasse kaltem Kaffee auf dem Parkettboden meiner Wohnung in Leipzig-Plagwitz und starre in den dunklen Schlitz unter meinem Sofa. Da sind sie wieder: zwei leuchtende Augen, die mich aus der Finsternis fixieren. Mira. Meine „Geisterkatze“.

Seit sechs Monaten wohnt sie nun bei mir, eine vierjährige Seele aus dem rumänischen Tierschutz, die bisher eigentlich nur die Unterseite meiner Polstermöbel kennengelernt hat. Hin und wieder höre ich sie nachts schmatzen, wenn sie heimlich zum Napf schleicht, aber sobald ich mich bewege, ist sie weg. Die Tierärztin sagt, sie sei körperlich gesund – es sei eben die Psyche. Und ich? Ich bin Grafikdesignerin, ich glaube an Raster, Farben und Deadlines, nicht an Übersinnliches. Zumindest dachte ich das bis vor zwei Monaten.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalte ich eine Provision, für dich ändert sich nichts am Preis. Ich teile hier nur den Kurs, den ich selbst gerade morgens vor dem Sofa ausprobiere und der mir in meiner Skepsis tatsächlich neue Wege zeigt. Hier ist meine vollständige Offenlegung.

Sechs Monate Geisterstunde: Wenn die Geduld am Ende ist

Die ersten drei Monate nach ihrer Ankunft im Winter waren hart. Ich dachte, mit genug Leckerlis und sanfter Stimme würde sie irgendwann rauskommen. Pustekuchen. Mira blieb ein Schatten. Jeder Versuch, sie für den Tierarztbesuch in die Box zu bekommen, endete in einem blutigen Drama und drei Tagen totalem Rückzug ihrerseits. Ich fühlte mich wie eine Versagerin. Eine Freundin meinte dann halb im Spaß beim Wein: „Frag sie doch mal, was sie braucht. Probier mal Tierkommunikation.“

Ich habe gelacht. Laut. Aber nachts, wenn ich allein im Wohnzimmer saß und nur das Ticken der Uhr hörte, kam die Frage doch hoch: Was denkt diese Katze da unten eigentlich? Hat sie Angst vor mir? Vor dem Geräusch der Straßenbahn in der Karl-Heine-Straße? Oder vermisst sie einfach den Dreck von Rumänien?

Nach einer besonders frustrierenden Woche habe ich gegoogelt und bin bei einem Online-Kurs gelandet. Mein Skeptiker-Level lag bei soliden 70 Prozent. Aber ich hatte nichts mehr zu verlieren. Also habe ich den Tierkommunikation Basis Kurs gebucht. Einfach, um sagen zu können, dass ich wirklich alles versucht habe.

Ein Tagebuch mit Notizen zur Tierkommunikation liegt auf dem Parkettboden neben dem Sofa.

Der Kurs-Start: Fünf Minuten Stille und viel Staub

In den ersten zwei Wochen im Basiskurs passierte: NICHTS. Absolut gar nichts. Ich saß jeden Morgen für etwa fünf Minuten auf dem Boden – so wie es die Übungen vorsahen – und versuchte, „leer“ zu werden. Das Einzige, was ich spürte, war das raue Gefühl des Teppichs an meinen Ellenbogen und der Geruch von Staub, während ich versuchte, auf Augenhöhe mit dem Sofaschlitz zu gehen. Ich kam mir unglaublich albern vor.

Ich bin keine Tierkommunikatorin und ganz sicher keine Esoterikerin. Ich bin eine Frau, die seit Wochen morgens vor dem Sofa hockt und sich fragt, ob sie jetzt komplett den Verstand verliert. Einmal versuchte ich, Mira ganz viel „Liebe“ zu schicken, so wie es in manchen Foren steht. Ich konzentrierte mich so sehr, dass mein Gesicht wahrscheinlich völlig starr und gruselig aussah – Mira fauchte einmal kurz und flüchtete noch tiefer in die hinterste Ecke der Couch. TOTALAUSFALL. Ich habe an diesem Abend geweint, weil ich dachte: Ich verschrecke sie sogar mit meinen Gedanken.

Aber der Kurs von Andrea war anders. Es ging nicht um magische Kräfte, sondern um Achtsamkeit und das Senden von einfachen Bildern. Ich lernte, dass mentale Bilder im Kopf entstehen können, ohne dass man ein Medium sein muss. Also blieb ich dran, schrieb jeden Tag in mein Tagebuch, was ich beobachtete – auch wenn es nur ein leichtes Zucken der Ohrspitze war.

Ein regnerischer Dienstagmorgen im Mai: Das Bild der gelben Feder

Der Wendepunkt kam an einem regnerischen Dienstagmorgen im Mai. Ich war müde, meine Skepsis war mal wieder auf dem Höchststand, aber ich machte meine Übung. Anstatt ihr „Liebe“ oder „Komm raus“ zu schicken (was bei einer traumatisierten Katze ohnehin Druck erzeugt), stellte ich mir einfach nur eine kleine, gelbe Feder vor. Ganz ohne Erwartung. Ich sah vor meinem inneren Auge, wie diese Feder sanft im Flur zu Boden schwebt.

Mira blinzelte. Zum ersten Mal seit sechs Monaten sah sie mich nicht mit diesen aufgerissenen Panik-Augen an, sondern sie blinzelte ganz langsam. In der Katzen-Sprache ist das ein Friedensangebot. Ich hielt den Atem an. War das Zufall? Vielleicht hatte sie nur Staub im Auge? Aber mein Herz klopfte wie verrückt.

In den folgenden Tagen passierten mehr dieser „Zufälle“. In meinem Tagebuch notierte ich, dass sie seit etwa acht Wochen täglich kleine Fortschritte macht, aber jetzt fühlte es sich anders an. Ich bemerkte ein plötzliches Kribbeln im Nacken und bekam feuchte Hände, als ich beim Durchblättern meiner Notizen realisierte: Sie frisst seit drei Tagen immer genau dann, wenn ich im Nebenzimmer sitze und ganz bewusst an sie denke – ohne Angst, ohne Erwartung, einfach nur mit dem Bild ihres gefüllten Napfes im Kopf.

Detailaufnahme einer Katze, die unter dem Sofa langsam blinzelt.

Warum Tierschutzkatzen eine andere Leitung brauchen

Was ich durch die Tierkommunikation Übungen für zuhause gelernt habe, ist etwas, das in keinem Standard-Ratgeber steht: Eine Katze, die auf der Straße ums Überleben gekämpft hat, leidet oft unter einer Art Deprivationssyndrom. Sie ist im dauerhaften Überlebensmodus. Klassische Konditionierung mit Klicker oder Leckerlis scheitert oft, weil der Stresspegel viel zu hoch ist.

Der rein energetische Ansatz – also das Senden von Bildern statt Worten – scheint bei Mira den „Spam-Filter“ der Angst zu umgehen. Es ist, als würde ich unter ihrem Radar fliegen. Ich bin immer noch keine Expertin, aber ich merke, dass Kommunikation mehr ist als nur Körpersprache. Wer mehr über diese ersten Schritte lesen will, findet hier meine Erfahrungen aus den ersten sechs Monaten mit Mira.

Wichtig: Ich bin keine Tierärztin. Wenn Mira krank wirkt, schleppe ich sie zum Profi (auch wenn es ein Drama ist). Aber für die Seele? Da hilft uns die Schulmedizin in Leipzig gerade nicht weiter. Da hilft uns nur das, was zwischen uns passiert, wenn alles still ist.

Mein Fazit nach zwei Monaten Kurs: Einbildung oder echt?

Wenn du mich fragst: „Glaubst du jetzt an Tierkommunikation?“, dann sage ich: „Ich weiß es immer noch nicht zu 100 Prozent.“ Aber was ich weiß: Mira liegt heute nicht mehr ganz hinten an der Wand, sondern an der Kante des Sofas. Ihre Pfote schaut manchmal hervor. Und wenn ich ihr das Bild schicke, dass ich jetzt den Raum verlasse, damit sie in Ruhe fressen kann, dann kommt sie raus, sobald die Tür ins Schloss fällt. Früher hat sie Stunden gewartet.

Der Tierkommunikation Basis Kurs war für mich der Schlüssel, um überhaupt einen Kanal zu ihr zu finden. Andrea erklärt alles so bodenständig, dass selbst mein innerer Grafikdesigner-Skeptiker ruhig bleibt. Es sind nur fünf Minuten am Tag, aber diese fünf Minuten haben mehr verändert als sechs Monate Abwarten.

Hände halten eine Tasse Kaffee während der Online-Kurs zur Tierkommunikation im Hintergrund läuft.

Falls du auch so eine „unsichtbare“ Katze hast und dich fragst, ob du dir die kleinen Zeichen nur einbildest: Fang an zu schreiben. Ein Tagebuch lügt nicht. Und vielleicht ist es am Ende egal, ob es „echt“ ist oder ob wir durch die Übungen einfach nur selbst ruhiger werden und dadurch die Katze entspannen. Das Ergebnis zählt.

Ich überlege sogar schon, ob ich irgendwann den Aufbaukurs mache, wenn wir hier stabil sind. Aber erst mal genießen wir die gelben Federn und das langsame Blinzeln unter dem Sofa. Wenn du selbst gerade an dem Punkt bist, an dem nichts mehr geht: Trau dich mal an das Verrückte. Es lohnt sich.

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