Kleine Zeichen

Unterschied Tierkommunikation und eigene Gedanken: Echte Bilder erkennen

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Die Augen zu, der Kopf leer – und dann taucht ausgerechnet das Logo meines letzten Kunden auf, in genau dem giftigen Magenta, das er sich gewünscht hat. Mitten in der Übung, die eigentlich für Mira gedacht ist, meine Rescue-Katze aus Rumänien, die seit ihrer Ankunft am liebsten unter dem Sofa lebt. Als Grafikdesignerin und noch ziemlich frische Leipziger Bloggerin bin ich es gewohnt, Bilder zu bauen, nicht zu empfangen. Genau das macht mich zu einer denkbar schlechten Kandidatin für Tierkommunikation – oder zu einer, die wenigstens ziemlich genau weiß, wonach sie beim Unterscheiden suchen muss. Als Tierkommunikations-Anfängerin dreht sich bei mir gerade fast alles um diese eine Frage: Ist das mein eigener Kopf, oder ist das etwas von ihr?

Kurz zur Offenlegung, bevor es weitergeht: Dieser Text ist mein persönliches Tagebuch, und ja, er enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen Link wie den zum Tierkommunikation Basis Kurs etwas kaufst, bekomme ich eine Provision, ohne dass es für dich teurer wird. Ich empfehle nur, was ich selbst gerade morgens vor dem Sofa ausprobiere.

Der Kopf einer Designerin baut Bilder, bevor sie es merkt

Bevor ich mit dem Basis Kurs angefangen habe, hatte ich schon einiges probiert, um Mira zu beruhigen. Eine Bekannte hatte mir geraten, Bachblütenessenz Rescue ins Trinkwasser zu mischen – angeblich wirkt das bei ängstlichen Tieren Wunder. Bei Mira hat sich rein gar nichts verändert, außer dass ich mich ziemlich albern gefühlt habe, weil ich einer Katze heimlich Tropfen ins Wasser mische, die ohnehin niemandem traut.

Genau in diese Lücke stößt der Kurs: nicht beruhigen um jeden Preis, sondern zuhören lernen. Und da ist mein Beruf leider keine Hilfe. Wenn im Kurs gesagt wird, ich solle mich öffnen und einfach empfangen, baut mein Kopf routiniert ein fertiges Bild – scharf, ausgeleuchtet, wie ein Rendering. Bei der ersten Übung, bei der ich Mira fragen sollte, wie es ihr gerade geht, kam: nichts als mein eigenes Portfolio. Layouts, Schriftarten, ein Kundengespräch von neulich. Kein Wunder, dass ich in der ersten Zeit dachte, ich könnte das schlicht nicht.

EIGENER KRAM, dachte ich jedes Mal – aber was ist dann mit dem Rest?

Notizbuch mit Tagebucheinträgen zur Tierkommunikation neben Grafikdesign-Skizzen als Werkzeug für die Unterscheidung eigener Gedanken von echten Bildern.

Wie fühlt sich ein Gedanke an, der nicht von mir kommt?

Der Tierkommunikation Basis Kurs bringt für genau dieses Problem ein paar Anhaltspunkte, auf die ich seither achte. Eigene Gedanken fühlen sich angestrengt an, fast wie Arbeit – man muss sie festhalten, ausmalen, weiterbauen. Ein echter Impuls kommt eher wie ein kurzes Aufblitzen und ist wieder weg, bevor der Verstand überhaupt Zeit hatte, mitzureden.

Auch beim Filtern hilft es, ehrlich mit sich zu sein: Mehr dazu, warum der eigene Kopf so hartnäckig dazwischenfunkt, steht in meinem Artikel Tierkommunikation Blockaden lösen: Warum mein Kopf die Bilder oft filtert – es beruhigt ungemein zu lesen, dass ich mit dem inneren Filter nicht allein kämpfe.

Das gelbe Gitter gegen das Wunschbild vom Schoß

Ein Beispiel macht den Unterschied greifbarer als jede Regel. Wenn ich mir vorstelle, wie Mira zufrieden auf meinem Schoß liegt und schnurrt, ist das ein hübsches Bild – aber es ist mein Wunsch, nicht ihre Nachricht. Ich baue es mir zusammen, Stück für Stück, so wie ich ein Layout zusammensetze.

Zum Vergleich: Bei einer der Übungen tauchte plötzlich ein rostiges, gelbes Metallgitter auf, schmutzig, mit abblätternder Farbe, kalt. Kein hübsches Bild, keins, das ich mir ausgesucht hätte – und genau das war der Hinweis. Ein warmes Kribbeln im Nacken kam dazu, anders als das übliche Kopfzerbrechen beim Nachdenken, eher wie ein kurzer Stromstoß.

Zwei Bilder, zwei völlig unterschiedliche Herkünfte – das eine gebaut, das andere einfach passiert, ohne dass ich mir groß Mühe gegeben hätte.

Rostiges gelbes Metallgitter, das als spontanes Bild bei einer Tierkommunikations-Übung auftauchte statt eines gewünschten Wunschbildes.

Noa hat einen Hund, ich eine Katze – und trotzdem hilft derselbe Trick

Im Kursforum bin ich auf Noa Winterstein gestoßen, unter einem Thread über die ersten Tage, in denen einfach nichts kam. Noa hat keine Katze, sondern einen Hund, und ihre Fragen dort waren so konkret, dass sie mich dazu gebracht haben, meine eigenen Beobachtungen genauer zu benennen, statt nur „irgendwie ein Gefühl" hinzuschreiben.

Bei ihrem Hund sind die Signale oft lauter – ein Schwanz, der sofort reagiert, ein Bellen zur falschen Zeit. Bei einer Katze, die sich am liebsten unsichtbar macht, ist fast alles leiser und zweideutiger. Trotzdem funktionieren dieselben Fragen: Kam das Bild schnell, oder musste ich es zusammenbauen? Fühlte es sich wie meins an, oder wie etwas von außen?

Etwas Ähnliches kenne ich vom Warten am Augustusplatz, wenn ich beobachte, wie jemand vor mir schon unruhig wird, bevor überhaupt eine Durchsage kommt – man merkt es an der Haltung, lange bevor man es benennen könnte. Die Katze unter dem Sofa zu lesen, nutzt denselben Muskel, nur konzentrierter.

Vor ein paar Nächten bin ich von einem Geräusch wach geworden, das ich zuerst gar nicht zuordnen konnte – ein tiefes, stockendes Schnurren aus Richtung Schlafzimmer, das erste seit ihrer Ankunft. Ich habe mich nicht getraut, mich zu bewegen, aus Angst, es würde sofort wieder aufhören.

Intuition trainieren: Vier Kriterien, bevor ich einem Bild traue

Vier Kriterien haben sich für mich herausgeschält, an denen ich mich orientiere. Tempo ist das erste: Ein echtes Bild ist da, bevor der Verstand „Moment, das ergibt doch keinen Sinn" sagen kann. Das zweite ist die Textur – meine eigenen Bilder laufen wie ein Film ab, den ich steuere, während empfangene Eindrücke eher wie ein einzelnes Standbild wirken, kurz und roh. Die körperliche Reaktion zählt als drittes: das Kribbeln im Nacken oder ein flaues Gefühl im Magen lässt sich schlecht fälschen. Und viertens die Unerwartetheit – wenn ein Bild so gar nicht zu dem passt, was ich gerade erwarte oder erhoffe, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht aus meinem eigenen Kopf stammt.

Meine Freundin Philippa liest sich meine Tagebucheinträge manchmal laut vor und seziert sie wie ein Projekt-Briefing – wo ist die Behauptung, wo ist der Beleg –, und meistens findet sie schneller als ich heraus, welcher Absatz nach gebautem Bild klingt und welcher nach echtem Eindruck.

Im Kursforum tauchen dafür ständig neue Ansätze auf: ruhiges Sitzen vor dem Sofa als Basisübung, bewusstes Arbeiten mit mentalen Bildern, das Trainieren an ganz kleinen Signalen, sogar Versuche auf Distanz, wenn man gerade nicht im selben Raum ist. Manche in der Gruppe greifen bei Unsicherheit zur Einhandrute, andere gleichen ihre Bilder zusätzlich mit der Körpersprache der Katze ab, etwa der Ohrenstellung. Bei mir bringt am meisten noch immer die Frage, ob sich ein Bild angestrengt oder mühelos angefühlt hat.

Nahaufnahme eines Katzenohrs, dessen Stellung beim Abgleich mit einem empfangenen Bild als zusätzliches Signal dient.

Nichts davon ersetzt tierärztlichen Rat, falls Mira gesundheitlich auffällig wirkt – das ist mir wichtig genug, es hier noch einmal ausdrücklich zu sagen, bevor ich weiter über Bilder und Gefühle schreibe.

Frau sitzt ruhig auf dem Boden vor dem Sofa und übt, eigene Gedanken von echten Bildern der Katze zu unterscheiden.

Wann vertraue ich einem Bild – und wann nicht?

Wenn ein Bild schnell kommt, unscharf und roh wirkt, mit einem echten Kribbeln oder einem flauen Gefühl einhergeht und so gar nicht zu meinen Erwartungen passt, vertraue ich ihm inzwischen erst einmal. Wenn ich dagegen merke, dass ich ein Bild mühsam zusammenbaue, dass es zu glatt aussieht wie ein fertiges Rendering oder exakt das zeigt, was ich mir wünsche, behandle ich es als meins – interessant vielleicht, aber keine Nachricht von Mira.

Weiterdenken will ich trotzdem: Für alle, die tiefer einsteigen wollen, gibt es später den Tierkommunikation Aufbaukurs, aber ich bleibe erst mal beim Basis-Level, bis diese Unterscheidung wirklich sitzt. Falls du dich fragst, ob das Ganze überhaupt etwas für dich ist oder du dir nur Sachen einbildest, lies gerne meinen Bericht Tierkommunikation Einbildung oder echt? Meine Erfahrungen als Skeptikerin – da geht es genau um diese kleinen Signale und wie ich sie langsam ernster nehme.

Für alle, die selbst noch unsicher sind, wo sie anfangen sollen: Ich kann den Tierkommunikation Basis Kurs von Andrea nur empfehlen, gerade weil er bodenständig bleibt und nicht mit großen Versprechen um sich wirft. Er hilft mir gerade dabei, die Stille unter dem Sofa ein bisschen besser zu verstehen – Bild für Bild, und mit wachsender Sicherheit, welche davon wirklich von Mira kommen.

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